Kollwitzplatz
Entfernung vom Hotel: 2,8 km
Dieser Platz ist heute der Mittelpunkt im Kollwitzkiez- wie es auch genannt wird. Er hat eine Größe von ca. 6000 m² und ist aus einer dreieckigen Freifläche entstanden.
Für Touristen, die den Kollwitzplatz besuchen möchten, bietet sich an, die U2 zu benutzen. Der Fußweg vom Bahnhof Eberswalder Straße über die Danziger Straße und die Knaackstraße beträgt etwa 600m. Dann kann man beispielsweise das Restaurant Gurgelhof besuchen, in dem schon der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder, Joschka Fischer oder Madelleine Albright zu Gast waren. Bei schönem Wetter stellen die Bars und Cafes ihre Tische und Stühle auf die breiten Bürgersteige. Diese Außenplätze sind besonders begehrt und an warmen Abenden ist hier kein freier Platz mehr zu finden.
In nördlicher Richtung befindet sich die Danziger Straße. Dort kann man seiner Kauflust freien Lauf lassen oder einfach nur in den Läden stöbern. Von trendiger Mode bis zu gebrauchten Waren ist hier fast alles zu haben. Oder man schlendert einfach nur an den zum Teil künstlerisch dekorierten Schaufenstern vorbei.
Heute zählt der “Kollwitzmarkt” jeden Samstag von 09:00 bis 18:00 Uhr zu den beliebtesten Märkten von Berlin. Donnerstags ist Ökomarkt. |
Scheunenviertel
Entfernung vom Hotel: 1,8 Km
Hier gibt es die Galerien und viele kleine extravagante Läden für Mode und Accessoires, zum Beispiel in der Neuen und Alten Schönhauser Straße, rund um den Hackeschen Markt, Rosenthaler Straße und Oranienburger Straße.
Unser Lesetipp: ein "Reiseführer zur Geschichte des Scheunenviertels" liegt an der Rezeption aus. |
Friedrichstraße
Entfernung vom Hotel: 0,6 Km
Die Friedrichstrasse ist sicher einer der geschichtsträchtigsten Straßenzüge Berlins. In den "Goldenen Zwanzigern" reihten sich hier Cafés, Tanzlokale und Varietés aneinander, nach der Teilung Berlins durch die Mauer befand sich hier der Alliiertenkontrollpunkt "Checkpoint Charlie", an den heute das Mauermuseum erinnert. Seit der Wiedervereinigung entwickelt sich die Friedrichstrasse wieder zu einem Einkaufsboulevard mit internationalem Flair. Zahlreiche neue Bauten wie die Friedrichstadtpassagen mit Boutiquen, Büros und Restaurants sind entstanden und beeindrucken durch moderne Architektur. Zum Flanieren und Kaufen lädt u.a. im Quartier 207 das Kaufhaus Galeries Lafayette mit seinen französischen Spezialitäten in der Delikatessenabteilung ein. Die angrenzende Passage Quartier 206, in der sich zahlreiche Boutiquen von Edel-Designern befinden, ist im extravaganten Stil des Art Déco gehalten. |
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Entfernung vom Hotel: 5,0 km
Nach der Kriegszerstörung sollte ursprünglich im Inneren der Ruine eine Glaskirche entstehen, doch ließ man den Plan bald wieder fallen. Statt dessen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Egon Eiermann mit seinem Entwurf eines völligen Neubaus gewann. Doch der hohle Zahn war bereits zum Wahrzeichen geworden, die Pläne setzten die größte und leidenschaftlichste Architekturdebatte der Berliner Nachkriegsgeschichte in Gang. Selbst Walter Gropius schaltete sich ein und sprach von "Deutschlands schönster Ruine".
Eiermann ließ sich zu einem Kompromiß überreden, wenn auch nicht überzeugen. Erhalten blieb der 68 Meter hohe Torso des Turmes (als Ausstellungsraum genutzt), der von einem vierteiligen Neubauensemble in die Mitte genommen wird. Vor das alte Hauptportal plazierte Eiermann den Kirchenbau, an die Stelle des einstigen Kirchenschiffs den Glockenturm. Die ganze Anlage steht auf einem erhöhten Podest, aus dem zu beiden Seiten die flachen Nebengebäude der Gemeindekapelle und des "Foyers" hervorstoßen. |
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